Familie Gschaider macht's gscheider - diesmal mit Brot
„Ich brauche noch etwas für die gemeinsame Jause auf dem Volksschulfest heute“, fällt Lukas zwei Stunden vor Beginn des Festes ein. Natürlich herrscht genau an solchen Tagen gähnende Leere im Kühlschrank.
Ideensammlung
Jetzt heißt es improvisieren. „Ein halber Laib trockenes Brot, ein Rest Milch und etwas Käse im Kühlschrank – Da geht einiges!“, ist Mama Karin überzeugt und zählt auf: „Brotauflauf, Kaspressknödel oder knusprige Brotchips.“ Lukas runzelt die Stirn. „Brotauflauf? Knödel? Das klingt ziemlich fad und irgendwie altmodisch. Aber Brotchips, das finde ich spannend!“
Idealer Snack
Gemeinsam schneiden sie das Brot in dünne Scheiben, beträufeln diese mit Olivenöl, würzen sie mit Salz und geriebenem Käse und schieben sie ins Backrohr. Kurz darauf duftet es in der Küche. Lukas füllt die Chips in eine Dose und bringt sie mit zur Schule. Beim Abendessen erzählt er stolz, dass die Dose schon leer war, bevor das Buffet überhaupt eröffnet wurde.
Brot landet zu oft in der Tonne
Das bringt die Familie ins Gespräch: Brot und Gebäck sind genau das, was bei ihnen bisher viel zu oft im Müll gelandet ist. In Österreich machen Brot und andere Backwaren mehr als ein Viertel der vermeidbaren Lebensmittelabfälle aus. Für Familie Gschaider ist deshalb klar: Trockenes Brot wird ab jetzt nicht mehr abgeschrieben – sondern aufgewertet.

Zum Download: Familie Gschaider macht's gscheider!